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Gemeinde Ballwil

Baustart der Aushubwaschanlage mit Photovoltaikanlage

Mit Baubeginn der Aushubwaschanlage mit Photovoltaikanlage im gemeindeeigenen Kieswerk Ballwil wird ein bedeutendes und zukunftsorientiertes Projekt realisiert. Es erhöht die Wertschöpfung und Nutzungsdauer des Kieswerks, ist ökologisch nachhaltig und dies auch für nachfolgende Generationen. Aufgrund der Corona Situation erfolgt am 11.02.2021 ein Spatenstich im kleinen Rahmen.

Mit diesem für die Gemeinde Ballwil bedeutenden Zukunftsprojekt wird die Nutzungsdauer der aktuellen Kiesreserven von 20 auf ca. 60 Jahre verlängert. Die Aushubwaschanlage ist eine langfristige, nachhaltige Investition, die nicht nur ökologisch, sondern dem Kieswerk Ballwil auch ökonomisch einen Wettbewerbsvorteil bringt. Die Wertschöpfung wird somit auch für nachfolgende Generationen erhöht. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 5.99 Millionen Franken. Der jährliche Reingewinn wird als Folge des höheren Betriebsaufwandes und der Abschreibung zwar zurückgehen, dafür wird der Ertrag bis zu 40 Jahre länger fliessen.

Moderne und ökologisch nachhaltige Anlage

Mit der neuen Aushubwaschanlage werden die ökologischen Vorgaben von Bund und Kanton erfüllt. Diese verlangen, dass nicht erneuerbare Rohstoffe wie Natursteine, Kies, Sand und Mergel haushälterisch, umwelt- und landschaftsverträglich genutzt werden. Das Kieswerk Ballwil kann mit dieser Anlage künftig auch bei nassem Wetter Aushubmaterial annehmen, da dies auf den Depots für die Weiterverarbeitung gelagert werden kann. Dies ist ein Vorteil gegenüber Mitbewerbern im Deponiemarkt. Als einziger Anbieter in der nahen Region kann es Aushubmaterial recyceln und wiederverwerten. Als weitere fortschrittliche Massnahme wird auf Empfehlung der kommunalen Energie- und Umweltkommission auf den Dächern der Anlage eine Photovoltaikanlage realisiert, mit der über 20 Prozent des Energiebedarfes für den Betrieb gedeckt werden kann. Um den schonenden Umgang mit dem Wasser zu gewährleisten, wird zusätzlich ein grosses Rückhaltebecken eingebaut. Dies erlaubt das gesamte anfallende Regenwasser auf dem Areal zu speichern und für die Prozesse weiterzuverwenden. Zudem wird, um den Kunden- und Werkverkehr effizient und sicher zu gestalten, eine neue Radwaschanlage gebaut.

Projektgruppe begleitet den Bau bis zur Inbetriebnahme

Der Gemeinderat hat für die Realisierung eine Projektgruppe beauftragt. Das komplexe Bewilligungsverfahren inkl. Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) über das gesamte Kieswerk wurde Ende 2020 bewilligt.

Die Inbetriebnahme der Anlage ist auf Ende 2021 geplant. Begleitende Massnahmen wie eine öffentliche Besichtigung und Eröffnungsfeier mit Bevölkerung sind in Planung. Übrigens wird das Team vom Kieswerk jetzt verstärkt: Die Gemeinde Ballwil sucht aktuell eine/n tatkräftige/n Mitarbeiter/in für die neue Aushubwaschanalange.

Aushubwaschanlage: Funktion und Nutzen

Abdeck- und Zwischenschichten der Kiesgrube und auch angeliefertes Aushubmaterial werden in die Anlage eingefüllt, mit Wasser gemischt, durch eine Schwertwäsche, Vibrationsanlagen und Siebe geführt. Durch diese Vorgänge werden Sand und Steine in der vorgegebenen Körnung herausgefiltert und sortiert. Der von Sand und Kies befreite Schlamm wird gepresst und in der Grube deponiert. Durch diese Verarbeitung dieser Materialien werden wertvolle zusätzliche Rohstoffe gewonnen die bisher ungenutzt in der Deponie abgelagert wurden. Für den Einbau des Restmaterials wird in der Deponie dadurch deutlich weniger Platz verwendet. Das gewonnene Deponievolumen steht für den Einbau von zusätzlichem, kostenpflichtigen externen Aushubmaterial zur Verfügung.

 

Kontaktperson:

Roger Mathis, Gemeinderat, Präsident der Projektgruppe «Aushubwaschanlage»

Tel  041 449 55 20
roger.mathis@ballwil.ch

 

Frontansicht Aushubwaschanlage
Bild: ASE Technik AG

Dokument Frontansicht Aushubwaschanlage (pdf, 1297.7 kB)


Datum der Neuigkeit 10. Feb. 2021
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