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Gemeinde Ballwil

Asylsuchende – ein Zwischenstand

Die asylsuchenden jungen Leute aus Afghanistan und Eritrea leben nun schon seit bald zwei Jahren in unserem Dorf. Die anfänglichen Ängste sind, wie in andern Dörfern auch, verflogen. Der Grund liegt wohl darin, dass unsere Asylsuchenden sympathische junge Menschen sind, die sich anständig und auffallend dankbar verhalten. Einige versuchen bei jeder Gelegenheit zu zeigen oder zu sagen, wie sie es schätzen, hier zu sein und wie gut die Menschen in Ballwil zu ihnen sind.

Einen wichtigen Anteil am guten Gelingen der Herausforderung "Aufnahme von Asylsuchenden " hat die Begleitgruppe. Die Leute der Begleitgruppe unterstützen die jungen Männer und Frauen dort, wo es nötig und sinnvoll ist, ohne sie zu bevormunden. An dieser Stelle sei ihnen ein herzliches Dankschön gesagt.

Änderungen Wohnsituation
Drei unserer asylsuchenden Männer wohnen neu in Luzern, auf eigene Kosten. Sie haben dort eine Stelle gefunden mit Arbeitszeit bis nach Mitternacht. Das macht es unmöglich, nach der Arbeit mit dem Zug nach Ballwil zu kommen.
Bei den asylsuchenden Frauen wird sich die Wohnsituation im Sommer 2018 ändern. Der Gemeinderat hat dem Kanton mitgeteilt, dass die Asylunterkunft im ehemaligen Kindergarten auf Ende Mai 2018 gekündigt wird, da der Platz wieder benötigt wird (für die Musikschule). Die eritreischen Frauen werden in andern Asylzentren des Kantons untergebracht. Von kantonaler Seite wurde uns bestätigt, dass genügend Platz vorhanden ist, da der Asyldruck spürbar abgenommen hat.

Änderungen Status
Die meisten der Asylsuchenden sind noch im Asylverfahren, welches länger dauert als angenommen. Die Entscheide dürften aber in den nächsten Monaten gefällt werden. Nur bei wenigen ist bereits entschieden worden. Diese haben den Status F (vorläufig Aufgenommene) bekommen. Was heisst das konkret?
Wer den Status F oder B (Flüchtling) hat, wird von der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen in ein "Integrationsprogramm" aufgenommen. Zuerst geht es um die Sprachkompetenz. Bei Erreichen des Sprachniveaus A2 wird das SAH (Schweizerisches Arbeiterhilfswerk) aktiv, welches im Auftrag des Kantons mit der zugewiesenen Person die sprachlichen und berufliche Möglichkeiten auslotet und bei der Suche nach einer Lehrstelle oder eines Arbeitsplatzes hilft. Dabei gelten die Grundsätze: U21 Förderung der Berufsbildungsfähigkeit. Ü21 Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit.

Arbeitsmöglichkeiten?
Falls Sie sich vorstellen können, in Ihrem Betreib einen Flüchtling oder eine vorläufig aufgenommene Person zu beschäftigen, melden Sie sich bitte bei der Gemeinde oder direkt beim SAH. Weitere Informationen zum Thema Arbeit im Zusammenhang mit Asylsuchenden und Flüchtlingen finden Sie im Flyer "Flüchtlinge einstellen".

Datum der Neuigkeit 27. Nov. 2017
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