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Gemeinde Ballwil

Rechnungsabschlüsse 2015

Das ausgewiesene Ergebnis der Rechnung Einwohnergemeinde beträgt minus CHF 217'776.04. Dieses fällt um CHF 729'593.96 besser aus, als im Voranschlag 2015 vorgesehen. Der Gemeinderat kann feststellen, dass die Führung des Finanzhaushaltes nach den Leitlinien der bestehenden Finanzstrategie die erhoffte Wirkung zeigt und sich die finanzielle Lage weiter verbessert hat. Insbesondere die Entwicklung des strukturellen Defizites zeigt eine Verbesserung gegenüber der Rechnung 2014 von rund CHF 400'000.00 (nachdem bereits im Vorjahr eine Verbesserung von rund CHF 230'000.00 zur Rechnung 2013 erreicht wurde). Der Gemeinderat ist überzeugt, dass er auf dem richtigen Weg ist um Strukturen zu schaffen, welche künftige Investitionen auf der Basis von soliden Gemeindefinanzen ermöglichen. Ziel des Gemeinderates ist es, bis zum Rechnungsjahr 2018 eine dauerhaft ausgeglichene Rechnung und damit einen nachhaltig gesunden Finanzhaushalt zu erreichen. Dem Gemeinderat ist es ausserordentlich wichtig, dass der eingeschlagene Weg fortgeführt wird.

Die Stabilisierung der Nettoaufwände der einzelnen Dienststellen konnte wie im Vorjahr gehalten werden. Wesentliche Aufwandsteigerungen mussten im Rechnungsjahr 2015 keine verzeichnet werden. Insbesondere kann festgestellt werden, dass auch im Bildungsbereich die Aufwandstabilisierung erreicht werden konnte. Im Gesundheitsbereich haben unsere Einwohnerinnen und Einwohner vermehrt Spitex-Dienstleistungen nachgefragt. Dies sollte im Gegenzug dazu führen, dass unsere betagten Einwohnerinnen und Einwohner länger im eigenen Haushalt verbleiben können, was auch ein Ziel unseres Altersleitbildes ist. Die Aufwendungen in der wirtschaftliche Sozialhilfe sowie dem Alimenteninkasso/-bevorschussung konnten durch gezielte Fallbewirtschaftung weiterhin verhältnismässig tief gestaltet werden.

Das Ergebnis beinhaltet eine gegenüber dem Voranschlag 2015 um CHF 345'000.00 reduzierte Entnahme aus dem Kieswerk. Die Ablieferungen betragen immer noch CHF 615'201.10. Dafür wurde der Steuerausgleichsfonds von CHF 300'000.00 im Hinblick auf die Einführung von HRM2 aufgelöst. Als Folge davon verbleibt ein höherer Gewinn in der Kieswerkrechnung, der für zukünftige nachhaltige Investitionen zur Verfügung steht.

Der Aufwandüberschuss ist mit dem Eigenkapital zu verrechnen. Das Eigenkapital weist nach Verrechnung des Aufwandüberschusses noch einen Bestand von CHF 7'900'359.03 auf.

Das Kieswerk kann auf ein ausserordentlich gutes Geschäftsjahr zurück blicken. Die Erträge sowohl aus dem Kiesabbau und dem Deponiegeschäft haben sich aufgrund starker Nachfrage erhöht. Der Betriebsaufwand konnte trotzdem stabil gehalten werden.

Das Kieswerk schliesst das Jahr 2015 mit einem Reingewinn nach Steuern, Ablieferungen und Rückstellungen von CHF 1'141'594.33 ab. Das Ergebnis fällt um CHF 332'844.33 besser aus, als im Voranschlag 2015 vorgesehen. Bei der Beurteilung des Ergebnisses gilt es zu berücksichtigen, dass der Gemeinderat eine Rückstellung von CHF 500'000.00 für die zu erwartenden ausserordentlichen Aufwendungen für die rechtliche und tatsächliche Erschliessung des neuen Abbaugebietes West getätigt hat. Im Gegenzug wurde auf die vorgesehene Ablieferung an die Einwohnergemeinde in der Höhe von CHF 430'000.00 verzichtet. Im Ergebnis enthalten ist die Abbauentschädigung für den Kiesabbau auf gemeindeeigenen Grundstücken in der Höhe von CHF 615'201.10.

Details zur Rechnung und Gemeindeversammlung vom 26.05.2015 finden sie hier

Datum der Neuigkeit 27. Apr. 2016
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