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Gemeinde Ballwil

Neuer Schulvertrag zwischen Ballwil und Hohenrain

Die beiden Gemeinderäte Hohenrain und Ballwil haben sich geeinigt und den von Hohenrain im Juli 2015 gekündigten Schulvertrag neu verhandelt. Laut dem neuen Vertrag werden die Kinder von Ottenhusen weiterhin den Kindergarten und die Primarschule in Ballwil besuchen können.

Der Schulvertrag war gekündigt worden, weil Hohenrain laut Berechnungen einer Arbeitsgruppe bei der Schulung der Ottenhuser Kinder in der eigenen Gemeinde ein beträchtliches Sparpotenzial ausmachte. Die Ottenhuser Bevölkerung hat sich, vertreten durch die IG Ottenhusen, gegen dieses Vorhaben mit zwei Petitionen gewehrt, da sich ihr kulturelles Leben weitgehend nach Ballwil orientiert und dorthin eine ideale Schulwegverbindung besteht.

Nach vielen Gesprächen, Abklärungen und Verhandlungen haben sich die beiden Gemeinderäte auf einen neuen Schulvertrag einigen können. Darin gewährt Ballwil Hohenrain einen Rabatt auf die in Rechnung gestellten Schulkosten, um so den Beitrag von Ottenhusen an das öffentliche Wohl der politischen und kirchlichen Gemeinde von Ballwil zu honorieren. Der Vertrag beginnt nach Ablauf des bisherigen Vertrags am 1. August 2019 und dauert 16 Jahre. Er ist erstmals nach 12 Jahren mit einer Kündigungsfrist von vier Jahren kündbar. Ohne Kündigung verlängert er sich jeweils um ein weiteres Jahr.

Ottenhusen gehört zur Kirchgemeinde Ballwil. Die Schulung der Kinder aus Ottenhusen in Hohenrain hätte für die Kirchgemeinde negative Folgen, da sich die Bevölkerung dadurch früher oder später ebenfalls nach Hohenrain ausrichten würde. Die Kirchgemeinde wurde darum in die Verhandlungen miteinbezogen und wird sich an diesem «sozikulturellen» Rabatt beteiligen. Die Details sind in einem speziellen Vertrag zwischen Einwohner- und Kirchgemeinde Ballwil geregelt.

Von diesem neuen Schulvertrag profitieren alle Akteure. Die Schulkosten der Gemeinde Hohenrain für die Ottenhuser Kinder werden kleiner. Für Ballwil geht die Rechnung ebenso auf. Dorf und Pfarrei können weiterhin mit dem Engagement der Ottenhuser Bevölkerung rechnen, Schulräume werden optimal ausgelastet und die Schulkostenbeiträge aus Hohenrain brechen nicht weg. Ottenhusen schliesslich ist mit seinem Anliegen auf offene Ohren gestossen und darf sich freuen, dass die Schulkinder auch in Zukunft ihren idealen Schulweg nach Ballwil geniessen und die Leute weiterhin dort am kulturellen und kirchlichen Leben teilnehmen, wo sie sich daheim fühlen.

Voraussetzung für das Inkrafttreten des neuen Schulvertrages sind die Zustimmungen der Einwohnergemeinde Hohenrain sowie der Einwohner- und Kirchgemeinde Ballwil an ihren Gemeindeversammlungen im Herbst 2016.

Datum der Neuigkeit 19. Okt. 2016
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