Neubau Aushubwaschanlage Kieswerk Ballwil

Auf dieser Seite werden laufend Neuigkeiten zum Projekt Neubau Aushubwaschanlage des Kieswerkes Gemeinde Ballwil aufgeschaltet.

Verfolgen Sie den Baufortschritt  im Zeitraffer (je Monat) und erleben Sie so das Entstehen des Werkes hautnah mit.
 

30. Juli 2021

Montage der Schwertwäsche
Montage der Schwertwäsche

Das Herzstück der Aushubwaschanlage ist montiert! Der Bau der Aushubwaschanlage läuft planmässig. Anfang Juli wurde das Herzstück der Anlage, die Schwertwäsche mit der zugehörigen Siebmaschine fachgerecht von unserem

Lieferanten montiert. Diese Maschinen sorgen dafür, Kies und Sand vom Schlamm zu trennen, welche dann wiederum nachhaltig genutzt und Ressourcen geschont werden. 

Der Baufortschritt läuft planmässig und die Anlage sollte Ende 2021 fertig erstellt sein. Monatlich erfolgen Fotoaufnahmen im Zeitraffer (Link siehe oben).
 

11.  Februar 2021

Mit Baubeginn der Aushubwaschanlage mit Photovoltaikanlage im gemeindeeigenen Kieswerk Ballwil wird ein bedeutendes und zukunftsorientiertes Projekt realisiert. Es erhöht die Wertschöpfung und Nutzungsdauer des Kieswerks, ist ökologisch nachhaltig und dies auch für nachfolgende Generationen. Aufgrund der Corona Situation erfolgt am 11.02.2021 ein Spatenstich im kleinen Rahmen.

Mit diesem für die Gemeinde Ballwil bedeutenden Zukunftsprojekt wird die Nutzungsdauer der aktuellen Kiesreserven von 20 auf ca. 60 Jahre verlängert. Die Aushubwaschanlage ist eine langfristige, nachhaltige Investition, die nicht nur ökologisch, sondern dem Kieswerk Ballwil auch ökonomisch einen Wettbewerbsvorteil bringt. Die Wertschöpfung wird somit auch für nachfolgende Generationen erhöht. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 5.99 Millionen Franken. Der jährliche Reingewinn wird als Folge des höheren Betriebsaufwandes und der Abschreibung zwar zurückgehen, dafür wird der Ertrag bis zu 40 Jahre länger fliessen.

Moderne und ökologisch nachhaltige Anlage
Mit der neuen Aushubwaschanlage werden die ökologischen Vorgaben von Bund und Kanton erfüllt. Diese verlangen, dass nicht erneuerbare Rohstoffe wie Natursteine, Kies, Sand und Mergel haushälterisch, umwelt- und landschaftsverträglich genutzt werden. Das Kieswerk Ballwil kann mit dieser Anlage künftig auch bei nassem Wetter Aushubmaterial annehmen, da dies auf den Depots für die Weiterverarbeitung gelagert werden kann. Dies ist ein Vorteil gegenüber Mitbewerbern im Deponiemarkt. Als einziger Anbieter in der nahen Region kann es Aushubmaterial recyceln und wiederverwerten. Als weitere fortschrittliche Massnahme wird auf Empfehlung der kommunalen Energie- und Umweltkommission auf den Dächern der Anlage eine Photovoltaikanlage realisiert, mit der über 20 Prozent des Energiebedarfes für den Betrieb gedeckt werden kann. Um den schonenden Umgang mit dem Wasser zu gewährleisten, wird zusätzlich ein grosses Rückhaltebecken eingebaut. Dies erlaubt das gesamte anfallende Regenwasser auf dem Areal zu speichern und für die Prozesse weiterzuverwenden. Zudem wird, um den Kunden- und Werkverkehr effizient und sicher zu gestalten, eine neue Radwaschanlage gebaut.

Projektgruppe begleitet den Bau bis zur Inbetriebnahme
Der Gemeinderat hat für die Realisierung eine Projektgruppe beauftragt. Das komplexe Bewilligungsverfahren inkl. Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) über das gesamte Kieswerk wurde Ende 2020 bewilligt.
Die Inbetriebnahme der Anlage ist auf Ende 2021 geplant. Begleitende Massnahmen wie eine öffentliche Besichtigung und Eröffnungsfeier mit Bevölkerung sind in Planung. Übrigens wird das Team vom Kieswerk jetzt verstärkt: Die Gemeinde Ballwil sucht aktuell eine/n tatkräftige/n Mitarbeiter/in für die neue Aushubwaschanalange.

Aushubwaschanlage: Funktion und Nutzen
Abdeck- und Zwischenschichten der Kiesgrube und auch angeliefertes Aushubmaterial werden in die Anlage eingefüllt, mit Wasser gemischt, durch eine Schwertwäsche, Vibrationsanlagen und Siebe geführt. Durch diese Vorgänge werden Sand und Steine in der vorgegebenen Körnung herausgefiltert und sortiert. Der von Sand und Kies befreite Schlamm wird gepresst und in der Grube deponiert. Durch diese Verarbeitung dieser Materialien werden wertvolle zusätzliche Rohstoffe gewonnen die bisher ungenutzt in der Deponie abgelagert wurden. Für den Einbau des Restmaterials wird in der Deponie dadurch deutlich weniger Platz verwendet. Das gewonnene Deponievolumen steht für den Einbau von zusätzlichem, kostenpflichtigen externen Aushubmaterial zur Verfügung.

Kontaktperson
Roger Mathis, Gemeinderat, Präsident der Projektgruppe «Aushubwaschanlage»
Tel  041 449 55 20 / roger.mathis@ballwil.ch

 

16. November 2020
Baugesuch bewilligt.  Wir freuen uns über die Bewilligung für den Neubau der Aushubwaschanlage (AWA) inkl. Photovoltaikanlage, welche wir nach einigen Verzögerungen vom Kanton im November erhalten haben. Somit sind alle Bewilligungen vorhanden. Der Baustart ist im Januar 2021 geplant.

Aktuell werden die Werkverträge mit den Lieferanten im Detail finalisiert und es erfolgen parallel dazu die Ausschreibungen für die Photovoltaikanlage.

20. Mai 2020
Aktuell sind wir in der Baubewilligungsphase. Das ordentliche Baubewilligungsverfahren inkl. öffentlicher Auflage innerhalb der Gemeinde wurde ohne Einsprache durchgeführt. Die Prüfung unseres Baugesuches im Kanton durch die Dienststellen Raum & Wirtschaft (RAWI) und Umwelt & Energie (UWE) ist mit höherem Aufwand verbunden als erwartet. Aufgrund eines Personalwechsels beim Amt für Umwelt und deren veränderten Haltung gegenüber solchen Anlagen wird, entgegen unseren Vorabklärungen, neu eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gefordert. Aus diesem Grund haben wir einen Umweltverträglichkeitsbericht in Auftrag gegeben. Dieser wird zur Bewilligung wiederum öffentlich aufgelegt.Die Planung der Photovoltaikanlage läuft und wird von der Umweltkommission begleitet.

Ausschreibungen Anlagenbauer
Die Ausschreibung erfolgte mittels selektivem Verfahren gemäss dem öffentlichen Beschaffungsrecht. Es wurde ein öffentliches, 2-stufiges Verfahren mit Präqualifikation und vorgegebenen Eignungskriterien durchgeführt. Das gewählte Verfahren war sinnvoll und hat sich im Nachhinein bestätigt. Mittels Ausfallverfahren bewarben sich nur qualifizierte Anlagenbauer, die die notwendigen Anforderungen an die Qualität erfüllen.
Die vier Zuschlagsverfügungen für Hochbau, Tiefbau, Aushubwaschanlage und Schlammwasseraufbereitung wurden erteilt. Die finale Auftragserteilung erfolgt erst nach Erhalt der Baubewilligung. Dann werden auch die Werkverträge im Detail ausgearbeitet.

Aktuell ergibt sich eine zeitliche Verzögerung in der Realisierung des Projekts u. a. wegen des gewählten Ausschreibungsverfahrens, des Corona-Virus und des Bewilligungsverfahrens.

27. Februar 2020
Die Offertöffnung der Angebote erfolgt am Donnerstagnachmittag, 27.02.2020 bei der Gemeindeverwaltung. Anschliessend werden die Angebote ausgewertet.

22. Januar 2020
Das Baugespann wird gestellt.

10. Januar 2020
Treffen vor Ort mit Unternehmer, welche anbieten. Besprechung der Submission und Besichtigung der Örtlichkeiten (Kiesgrube). Gleichzeitig wurden Fragen aufgenommen und umgehend global beantwortet. Die Rückmeldungen der Unternehmer zu den projektierten Anlagen und zur Ausschreibung sind durchwegs positiv.

6. Januar 2020
Versand der Submissionsunterlagen zur Aushubwaschanlage (AWA) und der Schlammwasseraufbereitung (SWA) an die qualifizierten Anbieter.

6. Januar 2020
Einreichen des Baugesuches

8. August 2019
Anlässlich der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 haben die Stimmberechtigten dem Zukunftsprojekt "Aushubwaschanlage" zugestimmt. In der Folge hat der Gemeinderat einen Projektauftrag verfasst und die Kieswerkkommission beauftragt, Vorschläge für die Zusammensetzung eines Fachgremiums für die Realisierung dieses grossen Werkes zu machen. Der Gemeinderat folgende Personen in die Projektgruppe "Aushubwaschanlage" delegiert:

  • Roger Mathis, Leitung
  • Pietro Minelli, Fachmann Bauen
  • Adrian Eicher, Finanzverantwortlicher
  • Gabriel Notz, Bereichsleiter Infrastrukturen
  • Albert Fellmann, Fachmann Kiesanlagen
  • Lea Richli, Fachfrau Kommunikation und Marketing (Administration)
  • Patrick Bucher, externer Projektleiter (Fachexperte)
  • Hanspeter Roth, Vertreter Umweltkommission (temporär bei Umweltthemen)
  • offen, Vertreter Umweltkommission (temporär Fotovoltaikanlage)

Die Projektgruppe arbeitet bereits und wird in den nächsten Monaten im "kontakt" laufend über den Stand des Projektes berichten.

11. Juni 2019
An der Urnenabstimmung vom 19.05.2019 wurde dem Sonderkredit von 5,990 Millionen Franken "Aushubwaschanlage mit Photovoltaikanlage Kieswerk" mit 955 zu 172 Stimmen deutlich zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug 58,12 %. Die Anlage sollte bis ca. Mitte 2020 in Betrieb genommen werden. 


8. Februar 2019
Die Kieswerkkommission hat sich schon seit längerer Zeit damit befasst, für unser Kieswerk neue Kiesvorkommen zu erschliessen. Zu diesem Zweck wurden auf der Westseite der Kantonsstrasse (Gebiet Schürhof) umfangreiche Sondierungen vorgenommen und Kiesvorkommen nachgewiesen. In der Zwischenzeit wurden neue Verfahren und Möglichkeiten bezüglich Verwendung von Ressourcen von Aushubmaterial bekannt und von der Kieswerkkommission geprüft.
Durch die Prüfung und Wertung der Varianten hat sich für die Kieswerkkommission ergeben, die Realisierung einer Aushubwaschanlage zu favorisieren. Die Anlagekosten, Platzverhältnisse in der bestehenden Grube, Nutzungsdauer usw. sind vorteilhafter, als "in die grüne Wiese" eine zusätzliche Abbaustelle zu eröffnen. Das Projekt wird nun vorbereitet, damit an der Urnenabstimmung vom 19.05.2019 der entsprechende Sonderkredit zur Abstimmung gebracht werden kann.

 

 

Dokumente

Name
19.05.2019_Botschaft_Gemeindeabstimmung_Internet_und_Eigendruck.pdf Download 0 19.05.2019_Botschaft_Gemeindeabstimmung_Internet_und_Eigendruck.pdf